Sven Hedin (1856–1952), der letzte große Entdecker der frühen Neuzeit wurde am 19. Feb. 1865 in Stockholm geboren.
Freiheitsdrang, Wissensdurst und Wagemut waren Triebfedern für den außergewöhnlichen Forscher, Schriftsteller und Abenteurer.

In unserem Archiv befindet sich ein eigenh. Brief mit Unterschrift. Stockholm. Gr.-8°. 4 Seiten vom 20. September 1902 und eine Portraitphotographie mit eigenh. Unterschrift.

Sven Hedin (1856–1952)Sven Hedin (1856–1952)

Eigenh. Brief mit Unterschrift

Der einzigartige Trailer für unseren Buchtitel “Fritz Darges: Im inneren Kreis” ist soeben fertig gestellt worden. Freuen Sie sich auf unseren siebeneinhalb Minuten langen Film. Auszüge aus unserem umfangreichen Filminterview mit Fritz Darges werden durch Farbfilmaufnahmen aus Eva Brauns privatem Filmarchiv ergänzt, die Darges privat am Obersalzberg (Berchtesgaden) zeigen.

Fritz Darges
Im inneren Kreis (Buch)
Der Mann für „Spezialaufträge“ im inneren Kreis des „Hitler-Deutschland“ – so lässt sich Fritz Darges wohl am besten beschreiben. Wie andere gehörte er nicht zu den Entscheidungsträgern, war aber zur Stelle, wenn Geschichte geschrieben wurde. Nach erfolgreichem Abschluss der „SS-Junkerschule“ in Bad Tölz wurde Darges von Reichsleiter Martin Bormann als Adjutant eingesetzt. Darges Ausbildung, sein selbstsicheres Auftreten und seine Umgangsformen ließen ihn in das Blickfeld des Reichskanzlers geraten. Der Panzertruppen-Offizier wurde in Friedens- und Kriegszeiten immer wieder von höchster Stelle angefordert. Darges fuhr als persönlicher Leibwächter mit Eva Braun nach Italien, erlebte Adolf Hitler aus nächster Nähe am Berghof und in den „Führerhauptquartieren“. An vielen Fronten kämpfte er in der Waffen-SS-Division „Wiking“. Der 2009 verstorbene Ritterkreuzträger liefert mit seinen Erinnerungen wichtige neue Teile für das unvollendete Puzzle des „Dritten Reichs“ aus erster Hand. Ungeschminkt berichtet er von seiner Tätigkeit und wie er Hitler und seine Umgebung erlebt hat. Es wird immer wieder nach dem „Warum“ und „Wie“ gefragt, aber fast niemandem gelang es, Fritz Darges zu befragen. Dabei konnte er über viele Ereignisse berichten, die bis jetzt weitestgehend unbekannt waren und nun hier erstmals schriftlich vorliegen. Ob im „Berghof“, im Sonderzug des Reichskanzlers, oder den Führerhauptquartieren: Darges war den Mächtigen nah und schildert hier seine Eindrücke, die er von diesen Männern und dem 2. Weltkrieg gewann. Taschenbuch, 112 Seiten, zahlreiche unveröffentlichte, unbekannte Dokumente u. Fotos u.a. aus öffentlichen und privaten Archiven

Den Buchtitel können Sie direkt hier bestellen:

sind die zwei Buchtitel “Kammerdiener bei Hitler” und “Hitlers Hausverwalter”. Spätestens im Sommer diesen Jahres werden die Erinnerungen von Karl Wilhelm Krause und Herbert Döhring weltweit lesbar sein.

Herbert Döhring: Hitler’s Housekeeper
Karl Wilhelm Krause: The Valet of Hitler

Wir freuen uns über die Verbreitung unserer Buchtitel in englischer Sprache und die gute Zusamenarbeit mit dem Herausgeber.

In unserem ZR-Blog informieren wir sie zeitnah über den VÖ-Termin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die schönsten KinderliederDie schönsten Kinderlieder Professor Wilhelm Petersen war einer der großen Maler des vorherigen Jahrhunderts.

1916 wird Petersen Schüler des berühmten Hamburger Ausstattungsmalers Peter Gustav Dorén.

1918 meldet sich der erst siebzehnjährige freiwillig zum Kriegsdienst. Als seine Ausbildung im

76. Infanterieregiment abgeschlossen ist endet der Krieg schon bald. Als die Revolte der Kieler Matrosen ausbricht schließt sich Petersen der Freikorps Marine-Brigade Ehrhardt an.

In den wirtschaftlich katastrophalen 1920er Jahren arbeitet Wilhelm Petersen u.a. als Illustrator für Presse und Verlage. Durch Alfred Rosenbergs Privatsekretär, Thilo von Trotha, bekam er Kontakt mit nationalsozialistischen Kreisen. Seine Vorgeschichtszyklen von wagemutigen Wikingern und seine Kriegszeichnungen sprechen die derzeitige Kulturgemeinde an.

Am 27. August 1939 wird Petersen zum Waffendienst einberufen und wird im Laufe des Krieges Kriegsberichter und Kriegszeichner in der Waffen-SS.

In den 1950er und 60er Jahren spezialisiert sich Petersen als Illustrator von Kinder- und Jugendbüchern. Es entstanden wunderschöne Werbealben der Köllnflockenwerke, wie der “Bi-Ba-Butzemann” und für die Fernsehzeitung “Hör zu” die Figuren Mecki und Charly.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Reisemarschall von Eva Braun – “Allgemeine Zeitung” 25. Nov. 2017

Interessanter und sachlicher Artikel über Fritz Darges und zu unserem Buch “Im inneren Kreis” in der “Allgemeinen Zeitung”.

 

 

 

Hier geht es zum Buch:

 

Ein Fotoalbum mit vielen privaten sw Fotos ergänzt unser Archiv. Paraden, Aufmärsche und Konzerte am 20. April  und 1. Mai 1939 auf dem Schlossplatz, Maximilianstraße und Umgebung.

Wir freuen uns über Erweiterung unseres Archivs. Wenn auch Sie Film- und Fotomaterial besitzen können Sie sich gerne an uns wenden.

Wir veröffentlichen hier eine kurze Fotostrecke zur Zeitreise mit dem Luftschiff “Theo” am 23. August 2017 (Essen/Mülheim).

Der mit dem Auto leicht zu ereichende Flughafen in Essen/Mülheim ist im Ruhrgebiet ein lohendes Ausflugsziel.

Am 12. August 1972 stieg hier das erste Luftschiff des Typs WDL 1 zu seinem Jungfernflug auf.

Theodor Wüllenkemper der Gründer von WDL ist der Namensgeber des neuen Luftschiffes.

Weitere Informationen zu Rundflügen finden Sie auf der Homepage der Firma WDL.

 

 

 

 

 

Interview vom 2. Juli 2017

 

Im Juli 1944 stand die 342. Infanterie-Division an der Rollbahn Luboml-Cholm in schweren Kämpfen. Russische Einheiten hatten mit starken Kräften in eine im Aufbau befindliche dünne deutsche Stützpunktlinie hineingestoßen und drohten die Rollbahn in Besitz zu nehmen.

Am Bahndamm der Ortschaft feuerte der Pioniergefreite Vehse mit seinem Maschinengewehr auf die heranrückende Rote Armee, bis die Munition alle war.

Nach dem Rückzug zogen Vehse und sein Kamerad neben einem Sturmgeschütz in Deckung unter. Sie erholten sich kurz von den Strapazen und ließen sich dankbar von der Sturmgeschützbesatzung die leeren MG-Gurte aufmunitionieren. Nur wenig später erfolgte ein weiterer Angriff mit lediglich einem MG mit frischer Munition. Zahlreiche sowjetische-MG-Nester konnten ausgeschaltet werden.

 

Fritz Vehse: “Günther, mein 2. MG-Schütze und ich beobachten einen russischen LKW, der in der Nähe ein PAK Geschütz mit Besatzung ablädt.”

Noch bevor die Besatzung das Geschütz in Stellung bringen kann, schalten Fritz Vehse und sein Kamerad die Besatzung im Sturmangriff mit MG und MP aus und übernehmen die PAK. Sofort eröffnen sie das Feuer auf die russischen Linien.

Fritz Vehse: “Wir haben den Russen die “Eier” (Munition) unverzüglich zurück geschickt.”

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Massierter Granatwerferbeschuß durch die Sowjets zwangen Vehse und seine Kameraden zum Rückzug.

Dem schneidigen Einsatz des Pioniergefreiten Vehse ist es zu verdanken, daß die Rollbahn nach Cholm gesperrt blieb und die Flanke der Division gesichert wurde.  Dafür erhielt Fritz Vehse später die hohe Auszeichnung verleihen.

Aufgrund seiner Verletzung am linken Unterarm wurde Vehse zum Verbandsplatz und dann mit einem LKW zum Bahnhof gefahren. Der verwundete Wehrmachtssoldat war mit dem Zug vier Tage lang unterwegs und wurde von Cholm nach Leipzig transportiert.

Eine ehemalige Schule in Leipzig, die zu einem Lazarett umfunktioniert worden war, sollte die Genesung der Landser gewährleisten. Der Besuch seiner Eltern überraschte ihn und hier offenbarte Vehse seinen Eltern, dass dies bereits seine dritte Kriegsverletzung sei.

Es verblieb noch genug Zeit zur Genesung bis zur Verleihung des Ritterkreuzes, die am 4. Oktober 1944 in der Pionierkaserne in Koblenz stattfand. Die feierliche Zeremonie wird auf vier privaten Fotos dokumentiert. Im Gasthof “Zum wilden Mann” in Neuwied wurde anschließend mit etwa 30 Personen ausgiebig gefeiert. Darunter Vater, Mutter seine beiden Schwestern.

Im März 1945 wurde Vehse durch einen Granatsplitter erneut verletzt. Der Transport erfolgte mit einem Lazarettzug und führte über Regensburg nach Straubing. Bereits gegen Mitte April erfolgte die Überweisung zur Ambulanten Reha nach Berlin-Tempelhof. Mit einem Lazarettzug ging es von Straubing über Leipzig nach Berlin. In der eingeschlossenen Reichshauptstadt erhält Fritz Vehse am 20. April 1945 einen Marschbefehl nach Berlin Spandau. Der Sammelpunkt ist eine Pionierkaserne. Unteroffizier Fritz Vehse soll die Pionierkaserne verteidigen, lautet der Auftrag, aber auf dem gesamten Kasernengelände befinden sich keine Waffen.

Allerdings sind eine Vielzahl an „Opel Blitz“ und „Büssing LKWs“ verfügbar. Vehse und sein Kamerad erreichen das Olympia-Stadion und Reichssportfeld, wo ungefähr 30 oder mehr Hitler-Jungen mit Maschinenpistolen und Panzerfäusten gegen die Rote Armee kämpfen. Sie vernichten sechs T-34 Panzer. Am 1. Mai gerät Vehse in russische Kriegsgefangenschaft. Sein Ritterkreuz stiehlt ihm die polnische Miliz. Der junge Landser verbleibt bis zu seiner Entlassung Ende Oktober 1945 im Kriegsgefangenen Lager in Landsberg (Warthe) – Nach seiner Entlassung bekam der Landser wegen seiner hohen Kriegsauszeichnung (Ritterkreuz) für ein Vierteljahr lang keine Lebensmittelkarten zugeteilt.

Fritz, Gustav, Paul Vehse erblickte am 23.  April 1924 in Berlin-Mariendorf das Licht der Welt. In Berlin absolvierte er eine Ausbildung zum Stahlbauschlosser. Nach dem Kriegsende arbeitete Vehse als Chauffeur und Kraftfahrer. Heute lebt er in Norddeutschland.

 

In unserem Archiv findet sich ein mehrstündiges Filminterview mit Fritz Vehse. Seine Dokumente liegen als hochwertige Scans vor.

Originalbrief vom 11. August 1922

 

 

 

 

 

 

 

Zum 150. Geburtstag von Käthe Kollwitz

Die am 8. Juli 1867 in Königsberg (Preussen/Ostpreussen) geborenen Künstlerin war einer der bekanntesten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.

Anläßlich ihres 150. Geburtstages veröffentlichen wir einen privaten Brief aus dem Jahr 1922 (11. August 1922) an einen Interessenten ihrer Werke.

Der in unserem Archiv befindliche Originalbrief kann für Ausstellungen, Publikationen (Bücher, Filme, …)  usw. in Lizenz erworben werden.

Bitte schreiben Sie uns eine Nachricht.

Mit freundlichen Grüßen

Marc Meier zu Hartum

Neuigkeiten Agentur Meier zu Hartum

 

 

 

Neuigkeiten aus unserem Archiv.

Interessante Neuerscheinungen (Film, Buch, Hörbuch) und aktuelle Nachrichten veröffentlichen wir in unserem überarbeiteten google plus Internetauftritt und bei Facebook.

Wir laden Sie herzlich zu einem Besuch unserer Internetpräsentation ein.

Wenn Sie persönlich über historische Filme und Fotos verfügen können Sie sich gerne an uns wenden, wir sind stets am Erwerb oder der leihweisen Auswertung interessiert.

Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung.